fear at election year

Alles fing also an einem Freitag den 13. an. wird man später einmal sagen, damals in Berlin.

So richtig angefangen hat es aber schon etwa 2-3 Monate eher. Sehr weit weg von hier, am anderen Ende der Welt. Doch nun ist man dabei, das gesamte Leben soll zum Erliegen kommen. Entschleunigung 2.0 Ad hoc!

Also wir sind immer noch in Berlin. In der Stadt, in der man gern mal das Ende einer Party um 1, 2, 3 Tage nach hinten verlegt.

Einfach mal nicht zur Arbeit geht. Warum?

Weil man es hier kann. Weil man auch mal einer guten Sache etwas mehr Zeit und Raum einräumen muss. Gut Ding braucht Weile, heißt es doch nicht umsonst.

Genau dieses Berlin, fängt gar nicht erst an zu feiern. Das gab es noch nie, das verändert alles und obwohl wir erst am Anfang sind, Berlin wird danach nicht mehr die selbe Stadt sein.

Weil das schon jetzt absehbar ist, folgt hier eine ganz individuelle Sicht auf die Veränderung, welche Step by Step dokumentiert, kritisiert und hinterfragt sein will. Es liegen auch Chancen in der Sache.

Es macht einen Unterschied, wenn du etwas in den Nachrichten hörst und dann feststellst, es betrifft Dich auf einmal ganz persönlich. Manche bekommen dann Panic, sind verängstigt. Nachvollziehbar, nur wenig hilfreich. Doch so ist der Mensch. Nicht immer der klügste und rational denkende, wenn es genau auf dies Fähigkeiten ankommt.

Dieser Freitag der 13. war dann mal einer der seiner historischen Bedeutung absolut gerecht wurde. Es änderte sich alles. Nichts hat mehr offen, was einem am Freitag interessiert. Vor allem all das, was einem zum Weggehen animieren könnte.

Eine Situation, die völlig untypisch für Berlin ist. Was die Stadt lebenswert macht ist abgeschafft. Geschlossen. Du kommst dir fremd in der eigenen Stadt vor und musst damit erst einmal umgehen.

Wie all das, durch diese Situation hervorgerufene auf mich und andere in der Zeit wirkt, wie man damit umgeht, wie sich alles so verändert, darum soll es hier gehen.

A Time Life Impression
Tägliche persönliche Eindrücke und meine Sicht auf dieselben.

Es ist Samstag der 14. Mrz. 2020 früh am Morgen.

Was macht man eigentlich in Berlin, wenn man zugleich nirgends hingehen kann? Gut, die erste Nacht ist rum, Tag 2 steht in den Startlöchern und hat es auch nicht eilig.

Ja, was man hier macht, (ich bin nicht darauf gekommen) die ganze Nacht fiel mir nichts dazu ein. Hab Sie ruhig zu Hause verbracht, wenig gelacht.

Das fühlt sich an wie K-Freitag & Totensonntag zugleich. Wobei damit die Frankfurter (a.M.) Version gemeint ist. Nur diese findet dieses Mal in Berlin statt.

Dabei wird auch noch besonders penibel darauf geachtet, dass es keinen Grund gibt, das Haus zu verlassen. Man kommt sich irgendwie bestraft vor. Kollektiver Hausarrest.

Warum? Weil in China jemand einen Sack Reis umfallen lassen hat. In Europa haben daraufhin sich 4 von 5 Menschen erschrocken. Einer von ihnen ist statt mit dem Schrecken, nicht mit dem Leben davon gekommen.

Auf dem Weg der Besserung,

direkt ins Grab gehüpft oder in die Urne geschlüpft. Hat sich verschluckt, kurz gespuckt und ist umgefallen.

Jetzt ist daraus irgendwie ein Trend geworden. Wie damals diese Ice Water Challenge auf Instagram. Das ruft gleich die Fürsorgepflicht des Staates auf die Tagesordnung und nun passiert hier erst mal nichts.

Abgesehen von der Planung,

das noch weniger passieren soll. Alle öffentlichen Einrichtungen, Theater, Kino, Clubs und fest steht auch, Montag werden die Schulen, Kindergärten, Krippen und das Home-Office wird folgen.

Wir sind hier erst am Anfang. Ab Dienstag wird dann der Öffentliche Nahverkehr über einen Notfall Fahrplan laufen.

Es wird weniger Transport stattfinden. Theoretisch. Bis auf die Masse an Menschen, die extra aus Marzahn oder Reinickendorf, den weiten Weg nach Lichtenrade unternimmt.

Die haben gestern im Internet herausgefunden, dass es dort noch etwas Klo-Papier, Reis, Nudeln und Desinfektionsmittel geben soll.

Das muss sofort gehamstert werden. Auch wenn es schon gar nicht mehr in die Wohnung passt. Neben all den anderen Paletten Taschentüchern, Stapeln von Penne No. 69, 78, 35 und anderen Hartweizen Kreationen. Gleich neben dem Basmati und dem Zimmer Parboiled Reis, Gries und Polenta. Man ist in jedem Fall auf Besuch eingestellt, der lange bleiben wird.

Es ist schon interessant was so ein kleiner unsichtbarer Virus für Reaktionen hervorrufen kann. Mal abgesehen von den Menschen, die gerade vom selben befallen sind.

Inzwischen entwickelt man schon gegenüber dem Namen „CORONA“ eine gewisse Abwehrhaltung. Dabei mag ich das Bier sehr. Schmeckt nach Urlaub, Partie und Lebensfreude. Nur wie lange noch?

CORONA PANDEMIE

Pandemie, kannte ich bis jetzt nur aus dem Bio Unterricht und aus Büchern, die ich nicht las. Das Wort selbst hat schon ein wenig was von Panne.

Also im schönem Sachsen ist da akustisch null Differenz zu Filtern. PANDE … gefolgt von der Verheizung „iiiii“.

Da kommt schon noch ein Buchstabe vor dem i … ja, aber da wird es sprachlich diffizil. Bei manchen ist es ein „M“ und andere klingen als würden Sie ein „N“ aussprechen.

Interessant wäre jetzt, ob diejenigen, die Pandemie am Ende mit „Mie“ aussprechen häufiger an selbiger versterben als diejenigen, die nach „Nie“ am Ende von PANDENIE klingen.

Damit ließe sich unter Umständen belegen, Sprache kann töten.

Inzwischen haben wir Frühstück, Café und daneben die aktuellen Headline aus dem Internet.

„Polen macht die Grenzen zu Deutschland Dicht“

Hmm, … lässt sich gerade schwer deuten, ob Polen glaubt etwas weggenommen oder von uns zu bekommen – was der eigentliche Anlass für die Reaktion ist.

Aber gut ist, Trump hat auch Kontakt mit dem Erreger gehabt und weiß daher, Ende April ist der Spuk vorbei. Es sind nur knappe 1,5 Monate bis dahin. Aber die Zeit arbeitet für uns.

Wie die Zeit, Könnte dies der Virus auch. Schauen wir einfach, wie diese Grippewelle weiter verläuft.

Zu den Staaten kann gerade sowieso kaum jemand reisen, da Europa momentan ein Einreiseverbot erhalten hat. Es gibt Schlimmeres. Wenn es erstmal dort angekommen ist, merkt es Amerika zu spät, da das Gesundheitssystem super auf diesen Umstand vorbereitet ist.

Die USA haben, gemessen an ihrer Größe und der Einwohnerzahl unheimlich viele (so im 4-stelligem Bereich) an Menschen darauf getestet. Wenige Tests fördern kaum bestätigte „COVID-19“ Fälle ans Tageslicht. Die berüchtigte Dunkelziffer wird hier den Ausschlag geben.

Im Verlauf des Wochenendes gibt es weitere das öffentliche Leben einschneidende Maßnahmen den Verlauf der Pandemie zu verlangsamen. Alles wird abgesagt und auf einen Notfallplan umgestellt. Sogar die Bundesliga, das heilige Wochenendprogramm der Masse, ist komplett eingestellt worden.

Das verdeutlicht zumindest die Ernsthaftigkeit der angeordneten Maßnahmen, sich auch über Kapitalinteressen hinwegzusetzen. Es wird auch nur noch mit Verantwortungsbewusstsein argumentiert.

Ansich ok, nur wo kommt dieses auf einmal her? Hoffentlich nicht nur ein Kranker Nebeneffekt der COVID-19 Epidemie. Vielleicht lässt sich dieser im Nachhinein auch nicht mehr entfernen. Dann hätte das alles wenigstens etwas zukunftsweisendes.

Die Welt könnte also eine bessere danach geworden sein. Doch warten wir es ab. Noch sind alle von Angst oder Krankheit erfüllt. Der gesunde Mensch trifft all zu oft die kranken Entscheidungen.

Auf den Straßen ist in jedem Fall etwas weniger als gestern los. Zumindest im Friedrichshain. Weiter raus komme ich gerade nicht. Aus Vorsorge gründen & weil es einfach besser ist, fahre ich ausschließlich Fahrrad. Man setzt sich so niemandem aus, der etwas übertragen könnte.

Das altmodische Lesen, aus einem gedrucktem Werk, hab ich neu für mich entdeckt. Dazu fehlte sonst einfach die Zeit. Weggehen ist ja gerade offiziell nicht drin. Inoffiziell braucht auch dies Vorbereitung und diese sind so leider noch nicht gegeben. Also lesen. Was für die Bildung tun. Ist letztlich nie verkehrt.

Eine neue Woche hat begonnen und für viele ändert sich in dieser alles. Die Schließung aller Schulen, Kindergärten und Krippen haben begonnen.

Auf dem Weg zur Arbeit, heute waren für einen Montag schon weniger Leute unterwegs als sonst. Aber es hält sich Grenzen, bedenkt man all jene Anordnungen, die erlassen worden sind.

Die Frechheit des Tages hat sich mal wieder das Trump(el-Tier) im Weißen Haus geleistet, indem er 1 Milliarde der BioTech Firma CureVac für die Exklusivrechte am gerade zu entwickelndem Impfstoff gegen den Covid-19 Virus anbot.

Das ist die Veranschaulichung der Ego-Amerika-Politik. Die zur Schau Stellung von purer Angst und alles andere als ein anzustrebender Umgang den wir tolerieren dürfen.

Interessant ist die Verteilung der bestätigten Virusinfektionen. Demnach trifft es Berlin-Mitte mit 45, Steglitz-Zehlendorf mit 35 und Friedrichshain-Kreuzberg mit 30 Fällen derzeitig am härtesten.

Vor wenigen Stunden ist erlassen worden, das der Tourismus stark beschränkt wird. Die Bundesregierung erließ auch Regelungen, „dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können“.

Restaurants sollen in Deutschland spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen.

Ansonsten hab ich noch zusammen mit einem Freund aktive Immunisierung mit Corona Bier betrieben. Man kann sich dieser die Stadt nur schön trinken. Die Aussichten auf die nächsten Tage sind nicht so toll.

Für mich reichen die schlechten Nachrichten und Aussichten. Ich mach jetzt einfach alles aus und hoffe mal, morgen nicht von noch krasseren Dingen überrascht zu werden.

Die Kriese wird professioneller, könnte man meinen. Nun gibt es eine wirklich gut gemachte CORONAVIRUS MAP für Smart Guys überraschend, dass diese nicht von Google sondern vom Revalen Microsoft über die Suchmaschine Bing erschaffen wurde.

Über deren Live Ticker lief auch gerade, Tom Hanks hat es erwischt. Er ist infiziert. Alles Gute an der Stelle oder sollte man besser Ihm zurufen: „Lauf Tom, lauf“ … und sei bald wieder wohl auf.

In Berlin ändert sich nun ein wenig die Kleidung bzw. die Accessoires bei denen, die noch so mutig sind und sich draußen bewegen. Der Mundschutz ist im öffentlichen Leben angekommen und soll wohl sowas wie Schutz suggerieren. Ehrlich Leute, denkt nach und macht nicht jeden Mist einfach mit. Das nutzt gar nichts. Aber es hilft wenn jemand infiziert ist und einen Mundschutz trägt. Seid Ihr also verseucht?

Die S Bahn war heute in jedem Fall sehr viel leerer als gestern und viele konnte also in den eigenen 4 Wänden bleiben. Derzeitig sind 23 Tote in DE zu beklagen und 67 Infizierte Patienten haben den Virus überlebt. Waren also befallen und konnten ihn besiegen. Das sind doch mal wirklich gute Nachrichten.

Doch was steckt eigentlich genauer hinter der Panik, Hysterie und all den Einschränkungen. Etwas das mich schon seid dem Ausbruch in China nicht recht ruhen lassen will.Zumal 4 von 5 Fälle relativ harmlos verlaufen.Alle Zahlen Weltweit zusammen genommen immer noch eine völlig normal verlaufende Grippewelle, wie sie jedes Jahr kommt und vor allem auch wieder geht, ergeben. Es muss mehr als ein solch harmloser Virus dahinter stecken.

Nicht falsch verstehen, es trifft immer die Schwächsten zuerst und völlig richtig, sie verdienen besonderen Schutz. Aber gemessen an dem Aufstand der zu diesem Virus betrieben wird, stellt sich die Frage, wenn mehr Tote verursacht werden durch Hunger, verschmutztes oder gar kein Trinkwasser in der Welt, wenn die Anzahl der Verkehrstoten im Jahr höher ist in DE als die der COVID-19 Opfer, dann ergibt das alles recht wenig Sinn.

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit durch die halbe Stadt in der S-Bahn und die Dichte der Mundschutz-Patienten nimmt stetig zu. Wenn Sie meinen das hilft, ich denke eher nicht. Nur muss ich es Ihnen erklären? Nein.

Ansonsten hat „Mutti“ heute eine Ansprache an die Nation gehalten. Hab’s nicht gehört, hatte gerade einen CORONA Fall am Hals und ließ Ihn mir die Kehle runter laufen.

Danach war ich eher Medial besser unterhalten. UnitedWeStream.Berlin – supported by ARTE CONCERT, das ist besser als Bad News Delivering. Falls ich schlecht Nachrichten brauche, Lieferando bringt auch das frei Haus. 

Spannend wird in jedem Fall die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Wetter. Wenn die Sonne erst mal richtig raus kommt, wen interessiert dann noch CORONA – es sei denn Eisgekühlt und jeder ist dabei. 

So, wir haben erst Mi. und jedem sollte klar sein, erst in 1 1/2 Wochen kann man Effekte aus dem heutigem Verhalten erwarten. Fehlen die, werden die Daumenschrauben noch weiter angezogen. Warum? Gute Frage, was macht den Virus so gefährlich, wo er das erste Mal auftritt. Keine Vergleichsmöglichkeiten und doch diese Panik. Als ob jemand mehr wüsste.

Bestimmt werden wir auch irgendwann eingeweiht. Vielleicht. … also eher nicht. Solange es nicht unbedingt sein muss. Wo auch immer, kommt gut durch die Nacht. Schön gesund bleiben und nicht mit Corona übertreiben. Ich weiß wovon ich rede, mit Flaschen kenne ich mich aus.

Ein neuer Tag und die Straßen am Morgen waren eher im Sonntags-Modus, allerdings löste sich das recht schnell am S-Bahnhof. All zu viele können wohl nicht in den Home Office Workflow wechseln. Es werden einige Hände gebraucht, die zupacken können.

Wie im Verlauf des Tages zu erfahren war, haben sich gerade im Süden des Landes viele wohl nicht an die Vorgaben gehalten und das bei Ausgangssperren, welche örtlich ausgegeben worden sind.

Die Rechnung mit einem enormen ANstieg der neuen Infektionen heute kam promt. Nur sind die in keinem Fall von der Nacht ausgehend. Die Quittung kommt erst in Tagen. Der Trend ist aber stark ansteigend.

Noch weiter Südlich hinter Bayern, über die Berge hinweg geschaut, im Norden Italiens gab es heute auch einen enormen Anstieg der Zahlen, gerade im Bereich der Opfer. Italien verzeichnet derzeitig mehr Tote als China. Während China heute das Ende der Epidemie feierte und Medienwirksam inszenierte.

Ständig neue Zählweisen und vor allem ein Ende, das sehr nach Beschluss durch die Partei ausschaut, lassen mich irgendwie daran zweifeln. Die Nummer ist noch nicht durch. Aber die Wirtschaft muss auch wieder hochgefahren werden. Gut 1/4 Jahr geht das dort schon.

Hier in der Stadt sieht alles noch recht gelassen aus. Obwohl sich auch hier die Verdachtsfälle derer, die man irgendwie kennt von Tag zu Tag erhöht. Will hoffen Sie kommen alle gut durch die Infektion und bleiben uns erhalten.

Heute sind auch bei mir endlich die Laptops for den Home Office Einsatz eingetroffen. Kann also ab Montag eine interessante Arbeitswoche werden. Mal schauen wie das läuft und vor allem wie lange. Ob es sich als probates Mittel im Kampf gegen die Verbreitung herausstellt wird sich zeigen. Auch das wird die Arbeitswelt in der Stadt nachhaltig verändern.

Noch ist unklar in welche Richtung. Dennoch gab es selten einen solchen Technischen Einsatz um Arbeit aufrecht halten zu können. Chancen bietet auch diese Vorgehensweise. Darüber kann man aber später reden.

Ich gönne mir jetzt noch etwas virtuell einen Club Besuch im Tresor via UnitedWeStrean.Berlin mit Headless Horseman – Ein Name der gut zur aktuellen Situation in mancher Hinsicht passt. Euch auch allen eine Gute Nacht.

Es ist nun der 2. Freitag, der komplett unter dem Einfluss von Corona steht. Leider nicht von dem Bier, sondern vom Virus. Was den Freitag seines eigentlichen Sinnes beraubt. Also ein komischer Freitag. Nun schon der 2. Sollten nicht all zu viele mehr werden.

In den Supermärkten, war heute mal wieder da, sieht es bei einigen Produkten echt leer aus. Aber das betrifft all jene, die so auch ersetzbar sind, wenn man kochen kann. Können offensichtlich nicht viele. Statt dessen wird Tiefkühlkost gehamstert ohne Ende. Wohl bekomms.

Daran lässt sich aber sehr gut erkennen, es ist egal, was in den Medien gezeigt wird. Es zählt nur die eigene Einstellung damit umzugehen. All jenen Hamstern stell ich mal die Frage: Sind in Italien wegen dem Virus irgendwelche Supermärkte geschlossen worden? Und Italien ist das Epizentrum Weltweit. Doch die Versorgung steht. Also was soll der Blödsinn? Vernunft beginnt immer bei einem selbst.

In Süd-DE ist gestern erstmalig Ausgangssperre verhängt worden. Ausgerechnet in Freiburg. Da war man gleich nicht mehr so frei. Aus welchen Gründen auch immer, im Süden ist die Infektionsrate wesentlich höher. In Ländern wie Singapur und anderen dort gelegenen Staaten konnte die Epidemie eingedämmt werden. Unmengen von Test’s und strikte Quarantäne haben sich ausgezahlt, neben Methoden die einem Überwachungsstaat gleich kommen. Doch es hat funktioniert.

Bei uns diskutiert man über die Aufnahme von Corona-Patienten aus Italien und den Einsatz der Bundeswehr im Innern. Ersteres JA, unbedingt! Wenn wir helfen können, haben wir die Pflicht zu helfen. Denn niemand weiß, wann wir Hilfe brauchen. Und das es so kommen kann, ist nicht ausgeschlossen. Zur Bundeswehr, NEIN, das muss nicht sein. Das Sanitäter und BW Krankenhäuser sich mit um die Bevölkerung kümmern, kein Problem. Aber Soldaten zur Aufrechterhaltung der Ordnung, das muss nicht sein. Da fällt uns bestimmt was besseres ein.

In diesem Sinne, auf besonnenes Handeln, verantwortungsvolle Entscheidungen und viel Gesundheit.

Nachdem der Samstag weit in der Mitte des Tages begann, hatte ich irgendwie keinen Bock mir neue schlechte News zum Rest des Tages zu garnieren. Einfach mal komplett und absolut aus den News Feeds & Streams ausklinken, die Updates zum Thema COVID-19 mal sein lassen.

Man kann nur sehen, wie man möglichst Kontakt frei durch die Zeit kommt. Das allein ist schon Herausforderung genug. Also lass ich einfach mal die Welt, Welt sein. Bleib mit Freundin allein daheim. Sicher könnte das für beide nicht gerade Vorteilhaft sein. Aber an einem gewissen Punkt hört es dann auch auf, Überlebenswert zu sein.

Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden und niemand kann einem da hinein reden. Für heute ist der Tag gelaufen.

Ein neuer Tag und die alten Probleme haben sich leider nicht, wie von selbst über Nacht aufgelöst. Zugegeben, es wäre auch zu schön. Einfach aufwachen und alles ist wieder wie noch am 12. März.  Nicht das da die Welt besonders toll war, es gab auch da schon einiges, das nicht gut lief. Nur aus heutiger Sicht, sind das reine Luxus-Probleme gewesen.

Der Tag fing dann doch ganz optimistisch an. Die Neuinfektionen sollen tatsächlich zurück gegangen sein. So meldeten es die Medien. Allerdings mit Vorbehalt, nicht alle Zahlen seien schon eingetroffen und gegen frühen Nachmittag wurde diese Meldung auch korrigiert. 

Etwas verwundert hat mich die Meldung schon. Sie hätte keinen Zusammenhang mit den ergriffenen Maßnahmen. Die Auswirkungen kann man erst gegen Ende der kommenden Wochen merken. Daher ist es nicht überraschend, heute sind von Bund und Ländern weitere Maßnahmen beschlossen worden. 

Kurz nach dem Auftritt der Kanzlerin, bei dem diese verkündet worden, tickert die Meldung durchs Netz: Merkel muss in Quarantäne.  Ausgerechnet ein Arztbesuch wurde zum Verhängnis. Denn dieser Arzt ist inzwischen positiv auf den Virus getestet worden. Da kann man nur die Daumen drücken.  

Derzeitig gibt es gerade über 254 TSD bestätigte Corona-Infektionen, insgesamt 94 Todesfälle und was sehr oft in der Berichterstattung zu kurz kommt, es gibt auch bis heute 266 genesene Menschen. Hin- und wieder sollte man auch die positiven Aspekte nicht aus den Augen verlieren. Die Zahl derer, die nachweislich dem Virus entkommen sind ist um das Zweieinhalb-Fache höher, als die Zahl derer, die es nicht geschafft haben.

Das macht die Situation nicht besser, aber sie kann auch allen Betroffenen etwas Hoffnung geben. All jenen die Angst haben, glauben es gibt keine Hoffnung mehr, sollte sie als kleiner Lichtblick dienen. Vor allem den Menschen in Italien. Denen es weit aus schlimmer geht als uns in DE. Allein in Padua (unweit von Venedig, Richtung Alpen) sind heute 1.000 Neuinfektionen gemeldet worden. Über 800 Menschen landesweit daran verstorben. 

Neben der Vorsorge- und Eindämmungspolitik hier zu Lande, es ist auch für unser Bestehen in dieser Zeit wichtig und unbestreitbar, dass Hilfe für Italien vor allem von uns kommen muss. Wer das nicht versteht, sich gar dagegen wendet, dem kann auch keiner mehr helfen, wenn hier die Lage aus den Fugen gerät. Letztlich lässt sich diese Pandemie nur zusammen durchstehen und besiegen.

Nasty Monday – oder auch, schon wieder Montag. Obwohl ich verdammt viel am Wochenende geschlafen habe, kaum klingelt der Wecker stellt sich die Montagsmüdigkeit ein. Dabei hab ich heute den kürzesten Arbeitsweg ever. Home Office Day 1.

Nach der Zubereitung meines „Wake Up“ Elixiers, 3-facher Espresso, frisch aus der simplen aber sehr leckeren Mocca zubereitet, schnell noch runter zum Bäcker und … Schock. 4 Menschen in einer 8m Schlange. Da war er wieder, der erste Corona Moment des Tages und dabei scheint die Sonne so schön. Kalt ist es trotzdem und zum Glück bin ich gleich dran.

Kurz darauf bin ich wieder oben und per Knopfdruck entfaltet sich mein Home Office. Braucht man wirklich 3 Screens? Yepp, mindestens. 4 wären mir lieber. Daheim arbeiten hat schon Vorteile. Aber auch seine negativen Seiten. Mangelnder Sozialer Kontakt, doch dieser ist gerade erwünscht. Klingt schon krass, wenn man drüber nachdenkt: „Kein sozialer, realer Kontakt fördert deine Gesundheit.“

Wenn das sich dauerhaft durchsetzen sollte, bin ich krank. Bei Krank fällt mir ein, wie sehen denn die aktuellen Zahlen aus? Auf der offiziellen Deutschland-Covid-19 Seite lässt sich dies u.a. einsehen und seid Tagen blicke ich schon auf die Kurve. Yepp, es gibt eine Kurve. Es sieht aus als gingen zumindest die täglichen Neuinfektionen zurück.

Fr. 19. – 3,3TSD | Sa. 20. 2,3TSD | So. 21. 1,7TSD und gestern knapp 500 Menschen. das sieht schon nach einem besseren Weg aus, als noch zu Beginn der letzten Woche. Für Jubel ist es noch zu früh, aber es könnte ein Guter Start in die Woche werden. Auch wenn die Zahlen sicher noch im Nachhinein berichtigt werden. Es wäre uns allen zu wünschen.

Allerdings ist auch auf der Seite des Robert-Koch-Institutes zu lesen, Covid-19 mutiert zu neuen Formen. Bei der Masse an infizierten Menschen, inzwischen nicht wirklich verwunderlich. Vielleicht entfaltet sich seine wahre hässliche Seite erst noch und das alles war bis jetzt ein nettes Vorspiel. Den Gedanken schieb ich mal den mangelnden sozialen Kontakten über den Tag zu. Das kommt davon.

Von der Regierung aus gibt es gerade die große Finanzspritze für vor allem Kleine und Kleinstbetriebe. Anders lassen sich auch die Menschen nicht im Haus halten. Eng wird es sicher trotzdem für viele. Schau ich mir morgen an. Für heute ist es genug. Ein Tag, den man in die Tonne treten kann. Schon weil es ein Montag ist. Da sind selten gute (Mon)Tage dabei.

Die recht positiven Zahlen vom Vortag haben sich über Nacht leider nicht halten können. Ich hatte es schon vermutet. Dennoch sind wir dabei Kapazitäten den Nachbarn aus Europa zur Verfügung zu stellen, die dringend Hilfe brauchen. So haben das Bundesland Sachsen Italiener und das Saarland Menschen aus Frankreich aufgenommen, die an COVID-19 erkrankten.

Home Office läuft reibungslos und bereitet weniger Probleme als erwartet. Ungewöhnlich ist aber noch immer der fehlende soziale Kontakt, der ausschließlich über Social Media läuft. Was letztlich sehr unbefriedigend ist. Es ist eben ein Unterschied, Virtual Life is no real life.

In China wird das Ende der Epidemie beschlossen und entsprechend medienwirksam gefeiert. In Brasilien redet Bonsenaro das Virus klein und das obwohl es nun nachweisbar in den Favelas Rios angekommen ist. Dort wird es mit Sicherheit verherende Auswirkungen haben. Trump diskutiert mit sich selbst darüber, ob nicht die Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung größere negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, als wenn man keine ergreift. Es also darauf ankommen lässt, das Leben der Beschäftigten auf’s Spiel setzt.

Es wäre ja ein positiver Nebeneffekt, wenn Brasielien und die USA durch den Virus Ihre Despoten abschütteln könnten. Dann hätte das alles einen Sinn und vorteilhaften Effekt für den Menschen selbst, der einfach nur überleben will.

In Berlin hat eine weitere Seite für die „Bleib zu Hause“ Situation, Angebote bereitgestellt, damit all das zu Hause bleiben auch irgendwie erträglich ist.

Ich bin sehr gespannt wie sich die Zahlen ab Freitag entwickeln. Werden die Maßnahmen Erfolge zeigen, die Neuinfektionen zurück gehen oder zumindest verlangsamen? Es wäre zu hoffen und wünschen. Ansonsten kommt alles noch ein wenig härter. Na dann, …

Ein neuer Tag im Home-Office Life Style. Der beginnt nicht später als sonst, obwohl der Weg zur Arbeit weg fällt. Man ist ja schon da. Im Grunde ein Verstoß gegen die Weisheit, nimm dir keine Arbeit mit nach Hause. Aber letztlich ist „Arbeit“ auch eine Definitionssache.

Es gibt die Dinge, die man gern macht und es gibt die, für die Tätigkeiten, die ordentlich bezahlt werden. Die meisten haben nicht das Glück, das ersteres den Lebensunterhalt absichert und nennen deswegen vorwiegend letzteres Arbeit. Wer nicht zu dieser Masse, der Mehrheit im Volk gehört, man muss dies nicht ständig allen unter die Nase reiben. Das fördert auch deine Akzeptanz.

Gerade all jene, auf die gern, von oben herab geblickt wird, sind in diesen Tagen „Systemrelevant“. Ein sperriges Wort, für das wirklich etwas mit mehr Wertschätzung und Empathie gefunden werden kann. Einzig nachdenklich sollte manch einen machen, zu welchen Bedingungen und welchen Vergütungen all jene, mit einem Lächeln alle anderen nun schon seit gut eineinhalb Wochen mit allem versorgen, das gebraucht wird um durch die Zeit kommen.

Ich finde, das darf auch ruhig vom Panik-Toilettenpapier Hamster, der sich glaubt im “World of Shopping Mall War“ zu befinden, bedacht werden. All jene, die schon nicht mehr wissen, wo man die ganzen Rollen noch stapeln kann, die sich „Heldenhaft“ dafür bis aufs Messer am Regal noch dafür stritten, am Ende alles für ‘n Arsch.

Völlig überraschend und unerwartet traf ich heute beim Einkauf im Regal auf 2 verlassene Packungen “Penne Rigate“. Zuerst dachte ich, mit denen stimmt was nicht, die sind doch längst vergriffen. Waren aber völlig OK, auch nicht teurer als sonst. Greif zu – schoss mir durch den Kopf. Tat ich auch, aber mit einer war ich zufrieden. Zu Hause liegen noch 3 und über die eine übrig gebliebene freut sich sicher auch noch einer.

An der Kasse führte die Packung dann zu einer gespielten Verwunderung des Kassierers “Watt es gibt noch Nudeln?“ Ja, und es ist sogar noch eine Packung da, reagierte ich. Einer kann sich noch freuen welche zu bekommen. Mit einem innerlichen Grinsen verließ ich den Laden und kehrte zurück in meine selbst auferlegte Soziale Isolation.

Endlich ist er da, der Inkubations-Tag. Vor 14 Tagen wurde das öffentliche Leben mit einem “Shut Down“ den es so noch nie gab, eingestellt. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wo wir im Würgegriff des COVID-19 stehen.

#FlattenTheCurve – das ist das Ziel. Demnächst, was wir erreichen konnten, seit jenem Freitag, den 13. im März. Doch bevor ich etwas in dieser Richtung an Zahlen zu sehen bekomme, wird der gesamte Tag vergangen sein und selbst dann sind diese noch nicht wirklich belastbar. Vereinzelt können einfach nicht rechtzeitig alle Zahlen gemeldet werden.

Vereinzelt gab es heute diverse Ausfälle in der Internet-Infrastruktur. Platz 79 Weltweit im digitalem Ranking, was die Bereitstellung des Internets betrifft könnte sich eher rächen, als man noch vor einem Monat glaubte. In gewisser Weise auch ein Stress-Test für dieses Netz.

Home-Office verlief gewohnt inspirationslos. Gut zum einfach abarbeiten, schlecht um sich entfalten zu können. Tristesse de travail de plus en moins. Le soleil brille et vous devez rester à la maison.

Bewegung bringt neue Gedanken, also rauf aufs Rad und ab durch die Stadt. Einfach gemächlich durch die leeren Straßen rollen und etwas Wetter genießen. Zumindest steckt man sich so nicht an, hält automatisch Abstand und gut tut es auch.

Da uns dieser Virus bis morgen nicht abhandenkommt, habe ich auch mal keine News gecheckt. Einfach mal abschalten, sei es nur für eine kleine Ewigkeit. Hallo Leben, also ich wäre soweit, kann losgehen. Warum es anders kommen wird, lass ich mir auch erst morgen über den News Feed sagen.

Irgendwie ist es ein Freitag, der sich nicht nach Wochenende anfühlt. Nun schon der 3. Und es werden noch mindestens 3-4 folgen. Der Blick auf die Zahlen sagt das aus. Das aber hätte Folgen. Es bedeutet vor allem, das die getroffenen Maßnahmen leider noch nicht ausreichen um diesen Virus in der Ausbreitung zu verlangsamen.

Gut möglich, das die Einhaltung der bis jetzt verhängten Auflagen stärker durchgesetzt werden. Anschließend erst noch verschärft werden. Also noch keine so tollen Aussichten. Das Wetter hingegen ist super. Die Sonne strahlt. Nur kalt ist es trotzdem. Das zieht ein förmlich aus der Wohnung.

Dann stieß ich aber unerwartet auf eine unschöne Sache im Netz. Der miese Charakter Deutschlands

Ich weiß nicht warum immer zuerst der gesunde Menschenverstand erkrankt und aussetzt in Zeiten wie diesen. Aber er tut es leider immer. Hier eben schon wieder. Das DE in der offiziellen JHU CSSE (John Hopkins University Cases by the Center for Systems Science and Engeneering) an Platz 5 steht und somit 4 Plätze vor der Schweiz gelistet wird, liegt mit Sicherheit an der Bevölkerungsgröße, welche in der Schweiz viel kleiner ist.

Die einzig akzeptable Weise des Eingriffs von DE in diese Transit Lieferung, wäre die, des vordringlichen durchleiten um sie so schnell es möglich ist an den Empfänger zu zustellen. Es ist peinlich, dass so viel geballte Kompetenz im Lande so inkompetent handeln kann.

Aber auch andere versuchen mit der Krise etwas für sich heraus zu holen. Diese zum eigenem Vorteil für sich zu nutzen. Schon der Gedankengang ist verachtungswürdig. So spendete die AFD in Sachsen der Uniklinik anonym 200 Mundschutz-Masken, die auch dringend gebraucht werden. In allen möglichen Abteilungen. Bei der Übergabe an die Klinik war die PR-Falle dann zugeschnappt. Tolle Aufnahmen, AFD hilft.

Als dies die Uniklinik mitbekam, ließ Sie >> die “perfide” Aktion der AfD nicht auf sich sitzen. Und drehte den Spieß grandios um: Wie sie heute ankündigte, werden die gespendeten Masken der AfD an die Mitarbeiter*innen und Patient*innen der Flüchtlingsambulanz gehen. <<

Das „Uniklinik Dresden“gefällt mir.

Mit gemischten Gefühlen geht ins in die Nacht. Da man nicht wegkann, fällt auch bei mir der Club Besuch virtuell aus. Dafür ist man ganz schnell von einem zum anderen gehüpft. Ganz ohne Anstehen, Taxi Kosten und das geht natürlich auf den “Feel the Club“ – Faktor“, der daher etwas zu wünschen übriglässt. Aber mal ehrlich, Irgendwas ist doch immer.

Es ist ein schöner sonniger Sa. Mit herrlich frühlingshaften Temperaturen. Das animiert zum Verlassen der Wohnung. Ganze Ansammlungen von Wohnungsflüchtlingen meldet die Berliner Polizei in den Parks der Stadt. Das ist nach der geltenden Verordnung so nicht gewollt.

Um dies wieder in den Griff zu bekommen rollen Info Mobile durch die Stadt und geben den aktuellen Verbote Katalog per Lautsprecher bekannt. Ein Offline News Feed für Menschen, die einfach mal abschalten wollen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Da ist man geneigt den Behörden zu sagen: Keep in Distance!

Ansonsten arbeitet die Verwaltung recht hart an der Hilfe für Klein und Kleinstunternehmen. Aber die Server scheinen dem Ansturm (erwartungsgemäß) nicht gewachsen zu sein. Wir sind in der digitalen Infrastruktur nicht umsonst recht weit abgeschlagen. Da wurde wenig in letzter Zeit für eine spürbare Verbesserung gemacht. Da nun aber alle auf das Netz gleichzeitig zugreifen, offenbart es nun die Schwächen, vor allem in Erreichbarkeit und Datendurchsatz.

Wenn man wieder voll sich dem normalen Arbeitsleben widmen darf, es gibt verdammt viel zu tun. Selbst in den Bereichen, die Neuerdings als “Systemrelevant“ bezeichnet werden. Das erinnert mich irgendwie an Banksy “The lifestyle you’ve ordered is currently not available.“ – so fühlt sich das schon seit mehr als 2 Wochen an.

Das wird wohl später als die größte Entschleunigung aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Die bei der man sagen kann: Ich war mittendrin statt nur dabei und musste zu Hause bleiben. Mit Sicherheit werden zukünftige Generationen mit dieser Aussage Verständnisprobleme haben. Sie wiederspricht sich und ist dennoch Stimmig. Das aber beschreibt die aktuelle Situation präzise.

Einzig positiv ist, ich komme zu Aufgaben, die ich lange vor mich hinschob und nun erledigt werden können. Man kümmert sich um seine Wohnung, Alles wieder sauber, neu geordnet, umgeräumt und schon sieht alles anders aus. Das gibt einem das Gefühl von, hier war ich noch nicht so oft. Obwohl man ständig da ist. Für den Moment wirkt es.

Zeit sich mal Gedanken darüber zu machen.

Die Verordnungs- und Bestimmungslage gestaltet sich derzeitig so:

+ Ausgangsbeschränkungen werden verstärkt kontrolliert
+ Was alles offen haben darf
+ Berliner Corona Virus Info

Die momentanen Zahlen sind nicht wirklich belastbar. Die sind es erst nach 1-2 Tagen, wenn tatsächlich alle Daten aus den einzelnen Gesundheitsämtern eingetroffen sind. Also holen wir dies auch erst zu Beginn der neuen Arbeitswoche für diese Tage nach. Eine interessante Angabe zu den Zahlen habe ich aber auf Twitter gesehen.